Wer an der Mosel Urlaub macht sollte unbedingt die Weine probieren. Die Auswahl bei der Vielzahl von Weinen Wer sich in Weinen nicht auskennt, hat es schwer sich bei dieser Vielzahl von Weinen zu entscheiden. Da helfen Empfehlungen, Weinproben, oder einfach ausprobieren. Rotwein, Rosé, Weißwein lieblich oder trocken, an der Mosel ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hier sind einige Siegerweinen des Gastronomiewettbewerbs „Der beste Schoppen“ aus der Verbandsgemeinde Bernkastel. Der 2009er Spätburgunder Qualitätswein aus der Kategorie Rosé/Weißherbst vom Weingut Thanisch aus Lieser. Die Familie Thanisch baut seit 1648 Weine an. Das Weingut liegt im Weinort Lieser, nur drei Kilometer von Bernkastel entfernt. http://www.thanisch.de/
Der Rotwein 2009er Maring Noviander Honigberg Spätburgunder Quatitätswein vom Weingut Rosenhof. Ein lieblicher Riesling Kemmer’s Panorama-Hotel in Graach-Schäferei. Der Wein kommt aus dem Weingut Gerd Fritzen in Osann-Monzel.
Vier Weinstuben in Bernkastel-Kues sind mit der Medaille „Haus der besten Schoppen“ ausgezeichnet. Diese Medaille bekommen nur Weinstuben, die mindestens zwei Drittel der Schoppenweine in den letzten zwei Wettbewerben eine Auszeichnung erhielten.
Dazu gehören: Die Weinstube Schmitz-Bergweiler in Bernkastel-Kues, ganz in der Nähe vom Märchenhotel in der Karlstraße 13. Das Domizil Schiffmann in Mülheim, Hotel Restaurant Zeltinger Hof, SVM Mittelmosel Zeltingen 1975 e.V. in Zeltingen. Auf der Webseite http://www.derbesteschoppen.de haben sie einen Überblick über die prämierten Weine.

Aber was bedeutet eigentlich das Wort Schoppen? Schoppen kommt von schöpfen, ein Gefäß für Flüssigkeiten. Das Wort ist aus dem Niederdeutschen ins Französiche gewandert von dort wieder zurück ins Hochdeutsche. Heute ist ein Schoppen immer ein alkoholisches Getränk. Wer einen Schopppen bestellt, kann auch mal Bier oder Apfelwein bekommen, je nach Region. Aber in der Regel ist ein Schoppen ein Glas Wein. Die Menge ist unterschiedlich. Das variiert zwischen einem viertel und einem halben Liter. In der Schweiz heißen alle Babytrinkflaschen mit Schnuller Schoppen. Besonders in ländlichen Gebieten trifft man sich zum Frühschoppen nach der Messe, um über Politik und Neuigkeiten zu sprechen. Der Frühschoppen ist Männersache. Bis in die 60ziger Jahre waren Frauen bei Frühschoppen verboten oder zumindest nicht erwünscht.

Und wie erlebt man den ultimativen Weingenuss? Der Geruch macht 90 Prozent des Geschmackserlebnisses aus. Es ist unglaublich, wie viele Nuancen man über den Geruch erkennen kann. Filigrane Rieslingweine mit saftigem Körper und großem Potential. Und was bedeutet das? Weine können fruchtig, blumig, holzig, rauchig oder würzig schmecken. Der erste Schluck muss geschlürft werden. Mit der Luftzufuhr setzt der Wein noch mehr Duftstoffe frei. Nach dem Herunterschlucken eröffnen sich weitere Geschmacksnuancen die ausgekostet werden sollten. Danach den Mund mit Wasser ausspülen, damit die Geschmacksnerven für weitere Weinerlebnisse bereit sind. Im Wein befinden sich rund 500 Stoffe. Ein körperreicher Wein muss nicht viel Alkohol besitzen, sondern viele Extrakte, also Substanzen. Die extraktreichen Weine sind körperreich, vollmundig oder voll. Flach, dünn oder kurz werden extraktarme Weine bezeichnet.

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 10. August 2010 um 08:02 Uhr in Mosel | 2384 Aufrufe

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