In der Moselregion gibt es nicht nur schöne Wanderwege und fröhliche Weinfeste, sondern auch die ein oder andere interessante Ausstellung. Hier eine Auswahl.

Lichtkunstmonument am Hochmoselübergang am Dienstag, 23. Mai 2017, gegen 22 Uhr, verwandelt sich der Hochmoselübergang in ein einzigartiges Fanal für den Frieden.

Mit seinem über 150 Meter großen Lichtkunstmonument bedankt sich der Künstler R.O. Schabbach für den Kulturpreis 2016/17 Bernkastel-Wittlich. Gemeinsam mit den Organisatonen "Flame of Peace" und "Love & Light for World Peace" - ruft der Künstler zu einem weltweit friedvolleren Miteinander auf. Zu sehen am Hochmoselübergang / Pfeiler Nr. 4, Moselufer / Zeltingen-Rachtig / Hunsrück

Sonderausstellung „Brücken“ im Museum Kloster Machern

Brücken verbinden ein Ufer mit dem Anderen. Sie überbrücken eine Kluft, einen Abgrund und stellen eine Verbindung her. Brücken verbinden Landschaften miteinander, aber auch Menschen, Städte und Kulturen.

In der Sonderausstellung „Brücken“ im Spielzeug- und Ikonenmuseum Kloster Machern liegt der Schwerpunkt zunächst auf den tatsächlichen Brücken. Welche Arten gibt es, wie unterscheiden sich die Bauweisen, die Geschichte hinter der ein oder anderen Brücke und vieles mehr. Wie viele Brücken gibt es an der Mosel überhaupt? Eine interessante Übersicht gibt hier Antwort.

Wie sah es zum Beispiel vor den vielen Brückenbauten an der Mosel aus? In Text und Bildern erhält der Besucher einen Eindruck hierüber. Beispielhaft für die vielen schönen Brücken erfahren die Besucher mehr über die Bernkasteler Brücke, die Wehlener Brücke, die Zeltinger Brücke und die Römerbrücke in Trier. Auch gibt es Informationen und Abbildungen zum Hochmoselübergang in der Ausstellung. Ach ja, es gibt sie; die LEGO Brücke! In Wuppertal wurde eine Brücke mit den berühmten Bausteinen gestaltet. Bilder und Informationen hierzu in der Ausstellung.

LEGO®Börse im Museum am Samstag, 20. und Sonntag, 21.05.2017 von 10 bis 16 Uhr

Im Historischen Spielzeug- und Ikonenmuseum treffen Sammler- und Lego-Liebhaber aufeinander. Sie haben dort die Möglichkeit, ihre Lego Sammlungen zum Verkauf anzubieten, beziehungsweise Neues zu erwerben. Zum Verkauf können einzelne Bauelemente und Originalsets angeboten werden. Sondereintritt pro Person 2 €, Kinder (bis 10 Jahre) bezahlen mit einem Knopf!

Die besondere Aktion: Kinder können an diesen beiden Tagen aus LEGO-Steinen eine Brücke bauen. Im Jahr 2017 finden insgesamt drei „Brückenbautage“ statt. Die besten drei Brücken werden prämiert und zur 3. Großen LEGO-Ausstellung am 2. und 3. Dezember 2017 ausgestellt. Preisverleihung ist am 3.12.2017. Das Platzangebot für die Börse ist begrenzt. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldung unter e-mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen).

Pop Art Ausstellung im Alten Bahnhof Traben Trabach bis 18. Juni 2017 täglich von 10 bis 17 Uhr

In der Ausstellung werden mit rund 100 Exponaten die verschiedenen Facetten der Pop Art beleuchtet. Zu sehen sind Werke von James Francis Gill, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Jim Dine, Andy Warhol, Alex Katz, Mel Ramos und vielen mehr. Zwischen Konsum und Vergänglichkeit: Coca Cola-Flaschen, Campbell's-Suppendosen, Pin-Up-Girls und Comic-Helden, die Großstadt und ihre Stars, knallige Farben und Neonlicht - das alles und noch viel mehr bestimmt die Bildwelt der Pop Art. Geboren aus einer Subkultur etablierte sich in den frühen 60er Jahren die neue Kunstrichtung in Amerika und England mit Themen, die jeder unmittelbar verstehen konnte. Die Künstler schöpften die Motive ihrer Werke aus dem Alltag: aus der Reklame, Plakaten, Comics und der Presse und setzten sie im Stil der Werbegrafik auf großen Formaten um.

Offene Führungen im Cusanusstift, dienstags 10.30 Uhr und freitags 15 Uhr

Besichtigt werden Kreuzgang und Innenhof, Barocksaal und gotischer Ausstellungsraum, Kapelle und Bibliothek. Die Führung dauert 90 Minuten. Der Eintritt und die Führungsgebühr betragen pro Person 7,00 €. Treffpunkt ist im Innenhof vor dem Hauptportal. Eine Anmeldung für die offene Führung ist nicht erforderlich.

Leidenschaft für das Leiden – Ausstellung, Städtische Galerie, Altes Rathaus in Wittlich bis 30. Juli 2017, Dienstags bis samstags 11-17 Uhr, sonntags 14 – 17 Uhr

„Leidenschaft für das Leiden - Christi Passion in der Kunst der Graphik von Dürer bis Jackson“ lautet der Titel, der viele große Meister nach Wittlich gebracht hat. Kaum ein Thema wurde in der Kunst des Abendlandes so häufig aufgegriffen und umgesetzt wie die Passion Christi. Dürer, Raffael, Michelangelo, Tintoretto, Agostino und Annibale Carracci, Rubens, van Dyck, Rembrandt, Tiepolo und vielen weitere Künstler malten seit dem späten Mittelalter das Leiden Jesu Christi, mit dem er die Menschheit erlöste. Dem Wort „Passion“ entsprechen im Deutschen zwei Begriffe „Leiden“ und „Leidenschaft“. Eine Leidenschaft für die graphischen Künste pflegen die beiden norddeutschen Kunstsammler Dr. Hartwig Böttjer und Jörn Ihde, die auf Vermittlung des Kurators der Ausstellung, Herrn Dr. Richard Hüttel, ihre Sammlung der Städtischen Galerie im Alten Rathaus vom 17. März bis zum 30. Juli 2017 zur Verfügung stellen. Es handelt sich um 80 zum Teil großformatige Graphiken, die von weltbekannten Künstlern wie z.B. Albrecht Dürer geschaffen oder zumeist in deren Auftrag von weiteren Meistern mittels Druckvorlagen vervielfältigt wurden.

„Papst Pius II im Geburtshaus“ - bis zum 31. Oktober, im Cusanus Geburtsthaus, Nikolausufer, 49 in Bernkastel-Kues, Dienstags bis sonntags 11 Uhr

Fotoausstellung mit den Pintoricchio-Fresken aus der Bibliothek des Domes von Siena. Diese Fresken zeigen das Leben von Papst Pius II., einem engen Freund von Nikolaus von Kues. Experten gehen davon aus, dass auf einigen dieser Fresken auch der Kueser Kardinal abgebildet ist. Die Ausstellung ist Teil des Projektes "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt" der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim.

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Samstag, 20. Mai 2017 um 12:01 Uhr | 83 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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An diesem Wochenende verwandelt sich der beliebte Ferienort Brodenbach an der sonnigen Untermosel in einen mondänden Ort mit internationalem Flair und vielen Zuschauern. Das Internationale ADAC-Motorbootrennen findet seit 1973 auf der Mosel statt und ist einer der wichtigsten Rennen auf dem Wasser in Rheinland Pfalz. Hier werden in den verschiedensten Bootsklassen Läufe und Entscheidungen zur Deutschen Meisterschaft zur Europameisterschaft und zur Weltmeisterschaft ausgetragen. Samstagabend kann man die Rennfahrer und deren Teams direkt am Wein- und Bierbrunnen bei einem guten Glas Riesling treffen. Die „Arbeitsgemeinschaft Motorbootrennen Brodenbach/Mosel“ unterstützt den ADAC Mittelrhein bei der Ausrichtung des Rennens.

Vor dem Rennen wird erstmal die Brodenbacher Kirmes am Sonntag, 14. Mai 2017 gefeiert.

Das älteste Dorffest der Gemeinde Brodenbach ist jährlich dem Heiligen Johannes von Nepomuk gewidmet - der Patron der alten Kirche. Johannes von Nepomuk war ein böhmischer Priester und Märtyrer, der 1729 von Papst Benedikt XIII. Heilig gesprochen wurde. Er gilt als „Brückenheiliger“ und Patron des Beichtgeheimnisses. Nach dem Festgottesdienst gedenkt die Gemeinde mit einer musikalischen Feier an die Toten der beiden Weltkriege aus der Gemeinde.

Zurück zum Motorbootrennen und einen kleinen Einblick in die verwendeten Bootstypen. In Deutschland werden insgesamt vier Bootsformen gefahren. Sie unterscheiden sich in drei Rumpfformen.

Dreipunkter

Der Dreipunkter hat einen flunderähnlichen Grundriss. Der Bootsboden ist flach und hat im vorderen Drittel der Bootslänge seitliche Tatzen. Das Boot gleitet auf diesen Tatzen und dem Heck. Also auf drei Punkten, über das Wasser. In diesem Bootstyp kniet der Fahrer und kann durch Gewichtsverlagerung nach außen das Kurvenverhalten wesentlich beeinflussen. Die Grundgeschwindigkeit ist in der Regel nicht ganz so hoch wie beim Proprider.

Proprider

Der Proprider besitzt einen ähnlichen Grundriss wie ein Dreipunkter. Die Tatzen sind jedoch etwas länger. Der Fahrer liegt bei diesem Bootstyp auf dem Bauch. Dadurch ist die Gewichtsverteilung und der Luftwiderstand anders als beim Dreipunkter. Auf der Geraden hat dieses Boot eine hohe Grundgeschwindigkeit und reitet dabei nur noch auf einem Luftpolster und dem Propeller. Daher kommt auch der Name Proprider. In der Wende schlittert das Boot jedoch in einem größeren Wenderadius um die Wendemarke. Dieses Boot bietet somit auf langen geraden Kursen einen Vorteil.

Katamaran

Der Katamaran hat auf der Unterseite über die ganze Bootslänge zwei Kufen und einen hohen Aufbau in dem der Fahrer sitzt. Bei voller Fahrt wird das Boot aus dem Wasser gehoben und gleitet nur noch auf den hinteren Enden der Kufen. Mit diesem Bootstyp kann die Wende mit sehr hoher Geschwindigkeit angefahren und sehr eng umrundet werden. Dafür muss die Geschwindigkeit stärker reduziert werden als beim Proprider. Trotzdem ist ein Katamaran sehr viel schneller um die Wende. Aufgrund des hohen Aufbaus ist die Geschwindigkeit auf der Geraden geringer als bei den anderen Typen. Besonders bei rauhem Wasser liegt dieser Bootstyp sehr gut. Er darf allerdings erst ab Klasse F-500 und höher eingesetzt werden und sind in den größeren Klassen die gebräuchlichsten Bootstypen. Diese Boote bestehen aus sehr festen, aber leichten Werkstoffen wie, Kohlefaser, Kevlar, Glasfaser und Airex.

Dreikantfeile

Das sind Einrumpfboote mit einer V-Form. Auch hier kommt bei entsprechender Fahrt fast der gesamte Rumpf aus dem Wasser. Wie im Katamarane wird eine "Dreikantfeile" im Sitzen gesteuert. V-Rumpfboote werden z.B. in den T-Klassen, den amerikanischen Vee-Classes und bei Pokerruns eingesetzt.

 

 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 09. Mai 2017 um 09:57 Uhr | 186 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Seit rund einer Million Jahren fließt die Mosel durch ihr selbstgeschaffenes Tal. Der Fluss entstand durch den klimatischen Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten im Eiszeitalter, dem Pleistozän. Reste ehemaliger Moselläufe findet man heute an den Terrassen der Mosel, die mit Flussschotter bedeckt sind. Steile, bewaldete Prallhänge und typischer Steillagen-Weinbau wechseln mit flachen Gleithängen, Obstwiesen und Gärten ab. Diese abwechslungsreiche, asymmetrische Talgestalt ist eine Folge der einzigartigen Mäanderbildung der Mosel. Mäander sind regelmäßig sich wiederholende Flusswindungen.

Stephan Horch aus Winningen ist Müllsammler, Kajakfahrer und vor allem Künstler. Er liebt das Meer, die Flüsse und besonders die Mosel vor seiner Tür. Angefangen habe alles mit einem Fußball, den er bei einer Kajakfahrt aus dem Wasser fischte. Weil er nicht will, dass unsere Gewässer den Bach runtergehen, sammelt er seit vier Jahren Unrat aus Plastik, der im Wasser und am Ufer treibt. Der Fotodesigner und Installationskünstler startete das „Clean River Project”. Aus seinen Fundstücken macht er ungewöhnliche Fotos, die gegen das Wegwerfen werben. Mindestens zwei Mal pro Woche paddelt Stephan Horch mit dem Kajak los und sammelt den Müll ein, der ihm im Wasser begegnet. Künstlerisch ordnend versucht er seiner Flut an Abfällen Herr zu werden. Er stellt Collagen zusammen, fotografiert sie und postet die Stillleben aus Unrat im Netz.

Mittlerweile hat er viele Fans, die begeistert mitsammeln und Fragen stellen. Stephan Horch freut sich über Zuschriften von neuen Sammlern. Inzwischen ist er mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt vernetzt. Im vergangenen Jahr paddelte er 500 Kilometer von Winningen bis in die Nordsee bei Renesse, in vier Städten entlang der Strecke zeigten Galerien seine großformatigen Collagen. Jetzt ist die Gründung eines Vereins angesagt. Müll schwimmt immer noch genug in der Mosel. Infos: http://cleanriverproject.de

Mitmach-Ausstellung „Meere und Ozeane“ an Bord der MS Wissenschaft in Bernkastel-Kues

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht vom 22. bis 24.05.2017 in Bernkastel-Kues an der Uferpromenade der linken Moselseite Station und ist täglich von 10-19 Uhr geöffnet.

In der Ausstellung auf dem Frachtschiff MS Wissenschaft gehen die Besucher auf eine Forschungsexpedition: Sie tauchen ein in die beeindruckende Welt der Meere und Ozeane, erkunden verschiedene Lebensräume und bekommen einen Einblick in die vielseitige Arbeit von Forschern. Viele Ausstellungsstücke wie das Spiel zum Thema Überfischung oder der Riff-Tauchgang mit Virtual-Reality-Brille laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Außerdem geht die Ausstellung elementaren Fragen auf den Grund: Welche Bedeutung haben die Weltmeere für Mensch und Klima? Wie können wir die Ozeane schützen und sinnvoll nutzen, ohne sie auszubeuten? Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 42 Städte in der Mitte und im Süden Deutschlands und bis nach Österreich.

Und nun vom Wasser zum Wein:

Zum ersten Maiwochenende scheint die Sonne. Dann kann der Tanz in den Mai an der Mosel mit einer Planwagenfahrt starten: Planwagenfahrt durch die Weinberge, Weingut Cremer, Auf Trommerst 9 in Kröv, 3 1/2 bis 4-stündige Fahrt durch die Weinberge mit Erläuterung der einzelnen Lagen und Rebsorten, inklusive kleinem Imbiss. Mindestteilnehmer: 6 Personen, Uhrzeit: Mittwoch & Freitag 17.00 Uhr, Samstag 11.00 Uhr. Anmeldung unter 06541 1421. 

Kulinarischer Abend mit Planwagenfahrt, Weinhaus Hans Beth, Auf der Wescher in Kröv

Planwagenfahrt mit anschließender Weinprobe & Kellerführung durch Weingut & Brennerei, dort gemütliches, rustikales Essen (im Preis inklusive). Mindestteilnehmer: 8 Personen, für Gruppen auch zusätzliche Termine auf Anfrage. Anmeldung unter 06541 909

Weinrundgang durch Trier - „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“

Wer Wein unmittelbar erleben will, bucht bei der Tourist-Info die Winzerführung über den Weinkulturpfad, den Wein-Rundgang durch Trier, die Führung „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“, den Nachtschwärmerrundgang („Ein Renner“), die weinkundliche Tagesführung oder geht es sportlich mit der Segway-Tour (ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit zwei auf derselben Achse liegenden Rädern) durch die Olewiger Weinberge an. Infos unter: http://www.trier-info.de

 

 

 

 

 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Samstag, 29. April 2017 um 08:55 Uhr | 239 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Gut erreichbar im Tal der Mittelmosel, liegt Minheim zentral zwischen den historischen Städten Trier und Bernkastel-Kues. Von drei Himmelsrichtungen umschlingt die Mosel mit ihren großen Wassern den Ort und begünstigt damit die für den Weinbau so wichtige Wärmespeicherung im Tal. Daher trägt der Ort auch die Bezeichnung „Sonneninsel Minheim“. Die herzliche Gastfreundschaft der Minheimer und die romantische Ortslage versprechen den Besuchern ein fröhliches Zusammensein beim Weinlese-Straßenfest. Auch zum Wandern oder für romantische Fahrradtouren bietet die Lage Minheims einen idealen Ausgangspunkt.

Eine besonders gute Gelegenheit für einen Einblick in die Welt des Weines ist das Winzerfest am Wochenende vom 28. bis 30. April

Treffen Sie die Winzer persönlich und plaudern sie über Weine, gutes Essen und die schöne Landschaft. Die Minheimer Winzer bauen auf ihrer Sonneninsel Riesling, Rivaner und Burgunderreben auf einer Fläche von 160 ha an. Daraus entstehen frische spritzige Weine mit einem bodenständigem Charakter. Auch die Weinkönigin Mona I. Wird mit ihren Weinprinzessinnen Kathrin und Katja werden Sie dort antreffen.

Wandern in Minheim

Mit 3,5 Kilometern ist dieser Wanderweg der kürzeste in der Region. Er führt auf flachen Wegen oberhalb von Minheim durch Wald- und Weinbergswege. Auf den breiten Wald- und Weinbergswegen kann man die Tour problemlos in einer Stunde erwandern. Ein Grillhütte ist ideal zum Rasten, Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs keine. Am besten vorher im kleinen Dorfladen den Rucksack füllen.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz an der Minheimer Grill- und Schutzhütte „Em Kreschelenkamp“ geht es behutsam über einen Waldweg bergauf. Nach ca. 800 Metern zweigt der Weg rechts ab und umrundet die 364 Meter über NN zählende Moselhöhe. Der Weg führt dann eine kurze Strecke durch Weinberge und zurück zum Ausgangspunkt.

Von Minheim eignet sich auch ein Ausflug zum Wallfahrtsort Klausen:

Obwohl der bekannte Wallfahrtsort Klausen nicht direkt an der Mosel liegt, ist der Ort die populärste Pilgerstätte im Moselland. Jährlich pilgern 100.000 Menschen nach Klausen. Besonders unverheirateten Frauen soll die Pilgerfahrt helfen, einen Ehemann zu finden. Wer auf diesem Sektor keinen Bedarf hat, kann sich auch sonst erfreuen. Das Dorf wurde wegen seiner Schönheit mehrfach ausgezeichnet. Klausen liegt sechs KIlometer von Piesport entfernt, schon von weitem sieht man die eindrucksvolle Kirche am Rande des Salmtals. Der fromme Tagelöhner Eberhard Daub verehrte als Einsiedler eine Marienstatue. Nach einigen Wundern, begannen Gläubige nach Eberhards-Klausen zu pilgern. 1445 wurde die erste Kapelle errichtet, bald darauf eine Kirche. Nach dem Tod des Klausners wurde ein Augustiner-Chorherren-Kloster gegründet, das 1802 aufgehoben wurde. Führungen auf dem Naturlehrpfad, in der spätgotischen Wallfahrtskirche und im barocken Abtsgarten organisiert der Verein Ökologo e.V., Forsthaus.

Der Rundweg durch die Gemeinden Klausen und Osann-Monzel ist ein bequemer Weg mit traumhaften Aussichten auf Mosel und Eifelorte. Hier können Sie Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen und in einer wunderbaren Umgebung entspannen. Pilgergeschichte und Weinbautradition bilden einen ausgezeichneten Rahmen für eine rundum gelungene Wanderung.

Wegbeschreibung von Alois Meyer, Outdooractive:

Ausgangspunkt ist die Kirche „Maria Heimsuchung“ in Klausen, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte in Rheinland-Pfalz. An der Pilgerherberge vorbei geht es links auf der Wittlicher Straße in Richtung Ortsausgang. Nach der Brücke links ab auf den Wald zu. Über den Wiesenweg und eine kleine Brücke  bergan in den Wald. Vorbei an einem Gehege, rechts bis zu einem Wegekreuz und hinauf zum Stöppelberg. Der Waldweg mündet auf eine asphaltierte Straße, die nach Osann führt. Bitte Vorsicht beim Überqueren der L53 und der Brücke! Tipp: Hier die Leitplanke übersteigen und auf dem Grünstreifen weiter. Auf der Trierer Straße verbleiben bis zum Gedenkstein, dann auf der Bernkasteler Straße weiter bis zur Gabelung. Hier rechts auf der Moseltalstraße weiter nach Monzel. Die Moseltalstraße führt durch den vom Weinbau geprägten Ort Monzel. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr in eine der wunderbaren Weinstuben direkt beim Winzer. Vor der Kirche rechts ab und hinauf in die Weinberge. Der Weg verläuft nun im Zeichen der Jakobsmuschel: Folgen Sie den Markierungen des Jakobswegs sowie des Moselhöhenweges durch die Weinberge. Auf der nächsten Lichtung öffnet sich ein atemberaubener Blick ins Umland. Nach der Minheimer Schutzhütte kann man die Pilgerkirche in Klausen erstmals sehen, das Ziel ist also nicht mehr weit. Die L50 überqueren und weiterhin der Markierung des Moselhöhenweges folgen. An der folgenden Lichtung links der Markierung in Richtung Hütte Weißlei folgen. Die Hütte bietet einen wunderschönen Blick ins Moseltal. An der Weggabel rechts bergan dem Pfad folgen, der bis zu einer Straße führt. Hier nun rechts und an dieser entlang. Nach 150 m links in den Wald auf einen geschotterten Weg abbiegen. Am Ende einer Lichtung weist ein Wegweiser bergab in Richtung Klausen. Vom Wald gelangt man erst über einen Pfad, dann über eine Straße in den Weiler Krames und vorbei an der Dorfkirche nach Klausen. Über eine Treppe rechts abgehend von der Bushaltestelle erreicht man die Wallfahrtskirche in Klausen.

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 19. April 2017 um 17:07 Uhr | 325 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Verbringen Sie die Ostertage mit Freunden, gutem Essen und besuchen sie interessante Orte. In der Moselregion gibt es genügend davon. Machen Sie ein Kreativworkshop in der Wurzelwerkstatt, oder besuchen Sie eine Ausstellung. Erfahren Sie mehr über das größte Brückenbauprojekt Europas oder wandeln Sie auf den Spuren einer Legende mit einer Doctorführung. Hier einige Vorschläge, die interessant sein könnten.

Ostern in der Wurzelwerkstatt

„Die Wurzel“ ist ein Institut für Ganzheitliche Naturerfahrungen, die seit vielen Jahren von Karsamstag bis Ostermontag das Tor zur Wurzelwerkstatt öffnen. Inge Langer und Ursula Müller haben mit ihrem Institut und dem Heilkräuterfeld eine Oase geschaffen, in dem sich die Pflanzen „renaturieren“ können, Wildtiere einen Unterschlupf finden und Menschen, als gleichwertiger Teil der Natur, Erholung und Ruhe finden können. Das Leben mit und in der Natur trägt auch bei schonendem, rücksichtsvollem Umgang mit der Erde und den Pflanzen Früchte und bringt auf vielfältige Weise reiche Ernte. Hier findet der Mensch zu seinem kreativen, schöpferischen Potential zurück und in der Erkenntnis vom einfachen Leben mit und in der Natur findet er den Reichtum seines Herzens, die verborgenen Schätze seiner Seele. Die Ostertage der Auferstehung und des Neuanfangs geben in der Wurzelwerkstatt Beratung, Anregung und Auskunft um bei Seminaren, Ausbildungen und Workshops die eigenen Möglichkeiten herauszufinden. Hier können Sie Kunst und Natürliches entdecken, von Gemälde, Fotografie, Naturkleidung, Urtoninstrumente, handgebundene Bücher aus geschöpftem Papier bis zum Dinkelzipfel. Die Wurzelwerkstatt in der Moselweinstr. 86 in Brauneberg ist an diesen Tagen jeweils ab 11 Uhr geöffnet.

Vernissage: "Gefärbte Stille" von Stefanie Ahlbrecht, am Sonntag, 2. April, um 11 Uhr am Bernkastel-Kueser Nikolausufer

Die Bilder von Stefanie Ahlbrecht sind durch mehrfache Auslandsaufenthalte in Frankreich, Bahrein, Lybien und in der Republik Moldau entstanden. Sie studierte in Lybien, Baharain und Moldau verschiedene Techniken in Aquarell, Öl und Acryl. In ihrer Malerei beschäftigt sie sich mit Metamorphose, Transformation, Wachstum und Veränderung. Die Bilder sind ein Genuss anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

Führungen am Brückenbauprojekt/Hochmoselübergang, Start- und Treffpunkt ist am BIZ (Bürger-Informations-Zentrum) Festes und trittsicheres Schuhwerk ist erforderlich.

Hier finden eine kurze Filmvorführung mit ersten Informationen zum derzeit größten Brückenbau-Projekt Europas sowie eine kleine Einführung in die Geschichte der Römerkelter Erden statt. Jeder Teilnehmer erhält ein Kaltgetränk. Anschließend geht es mit dem eigenen Pkw zur Baustelle. Auf dem Baustellengelände werden während eines rund ein Kilometer langen Rundweges um das Baustellengelände verschiedene Aspekte angesprochen:

Geologie, die Brückenpfeiler, der Taktkeller, die Segmente und Schüsse des Überbaus, die aktuellen Arbeiten am linken Moselufer zwischen Ürzig und Kinheim, das Widerlager. Im Anschluss stehen die ausgebildeten Gästeführer der Stadt Bernkastel-Kues für offene Fragen gerne zur Verfügung. Die Führung endet offiziell nach dem Rundgang. Dauer: rund 2,5 Stunden, Kosten: 12 Euro, Kinderpreise: bis 6 Jahre: frei, 7 - 15 Jahre: 7 Euro ab 16 Jahre: 12 Euro. Es sind auch Führungen für Gruppen möglich: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) oder 06531/500195.

Offene Führungen im Cusanusstift

Diese Spätgotische Stiftsanlage wurde in einem Zeitraum von nicht einmal zehn Jahren errichtet. (ca. 1451-1458) Prächtige Gewölbe mit abwechslungsreichen Schlusssteinen und phantasievollen Konsolfigürchen an den Rippenenden, variantenreiche Maßwerkfenster, reiche Wandmalereien und zahlreiche kunstvoll ausgearbeitete Details beeindrucken noch heute. Genau davon spricht der Stifter, wenn er stolz feststellt, er habe einen "kostlichen Bau getan", einen schönen und kostspieligen Bau. Nach eigenen Angaben hat er die ansehnliche Summe von 10.000 Goldgulden dafür aufgewendet. Besichtigt werden Kreuzgang und Innenhof, Barocksaal und gotischer Ausstellungsraum, Kapelle und Bibliothek. Treffpunkt ist im Innenhof vor dem Hauptportal. Die Führung dauert 90 Minuten, 7 Euro

„Auf den Spuren einer Legende“ Doctor-Führung in Bernkastel-Kues

Eine beliebte Legende in der Moselstadt besagt, dass im 14. Jahrhundert der Trierer Kurfürst Boemund II. während eines Aufenthaltes auf der Burg Landshut schwer fieberkrank wurde. Kein Medikament half und auch keiner seiner berühmten Ärzte wusste Rat. Mit einem kleinen Fässchen seines besten Weines kam ein alter Winzer zum Kurfürsten und erklärte ihm, dass dieser Wein die beste Medizin sei. Nach dessen Genuss wurde der Kurfürst geheilt. Zum Zeichen, dass dieser Wein „der wahre Doctor“ sei, erhielt der Weinberg durch den Kurfürsten die hohe Auszeichnung, sich von nun an „Berncasteler Doctor“ nennen zu dürfen. Die „Stadtführung mit dem Bernkasteler Doctor“ dauert 90 Minuten durch die Altstadt von Bernkastel beinhaltet zwei Gläser Doctorwein und kostet 9 Euro pro Person. Start ist am Karlsbader Platz im Stadtteil Bernkastel, hinter dem Gebäude der Tourist-Information. Die Doctor-Wein-Tour kann auch für andere Termine gebucht werden: 06531/500190. Um Anmeldung wird gebeten.

 

 

 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Montag, 03. April 2017 um 12:19 Uhr | 433 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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