Gut erreichbar im Tal der Mittelmosel, liegt Minheim zentral zwischen den historischen Städten Trier und Bernkastel-Kues. Von drei Himmelsrichtungen umschlingt die Mosel mit ihren großen Wassern den Ort und begünstigt damit die für den Weinbau so wichtige Wärmespeicherung im Tal. Daher trägt der Ort auch die Bezeichnung „Sonneninsel Minheim“. Die herzliche Gastfreundschaft der Minheimer und die romantische Ortslage versprechen den Besuchern ein fröhliches Zusammensein beim Weinlese-Straßenfest. Auch zum Wandern oder für romantische Fahrradtouren bietet die Lage Minheims einen idealen Ausgangspunkt.

Eine besonders gute Gelegenheit für einen Einblick in die Welt des Weines ist das Winzerfest am Wochenende vom 28. bis 30. April

Treffen Sie die Winzer persönlich und plaudern sie über Weine, gutes Essen und die schöne Landschaft. Die Minheimer Winzer bauen auf ihrer Sonneninsel Riesling, Rivaner und Burgunderreben auf einer Fläche von 160 ha an. Daraus entstehen frische spritzige Weine mit einem bodenständigem Charakter. Auch die Weinkönigin Mona I. Wird mit ihren Weinprinzessinnen Kathrin und Katja werden Sie dort antreffen.

Wandern in Minheim

Mit 3,5 Kilometern ist dieser Wanderweg der kürzeste in der Region. Er führt auf flachen Wegen oberhalb von Minheim durch Wald- und Weinbergswege. Auf den breiten Wald- und Weinbergswegen kann man die Tour problemlos in einer Stunde erwandern. Ein Grillhütte ist ideal zum Rasten, Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs keine. Am besten vorher im kleinen Dorfladen den Rucksack füllen.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz an der Minheimer Grill- und Schutzhütte „Em Kreschelenkamp“ geht es behutsam über einen Waldweg bergauf. Nach ca. 800 Metern zweigt der Weg rechts ab und umrundet die 364 Meter über NN zählende Moselhöhe. Der Weg führt dann eine kurze Strecke durch Weinberge und zurück zum Ausgangspunkt.

Von Minheim eignet sich auch ein Ausflug zum Wallfahrtsort Klausen:

Obwohl der bekannte Wallfahrtsort Klausen nicht direkt an der Mosel liegt, ist der Ort die populärste Pilgerstätte im Moselland. Jährlich pilgern 100.000 Menschen nach Klausen. Besonders unverheirateten Frauen soll die Pilgerfahrt helfen, einen Ehemann zu finden. Wer auf diesem Sektor keinen Bedarf hat, kann sich auch sonst erfreuen. Das Dorf wurde wegen seiner Schönheit mehrfach ausgezeichnet. Klausen liegt sechs KIlometer von Piesport entfernt, schon von weitem sieht man die eindrucksvolle Kirche am Rande des Salmtals. Der fromme Tagelöhner Eberhard Daub verehrte als Einsiedler eine Marienstatue. Nach einigen Wundern, begannen Gläubige nach Eberhards-Klausen zu pilgern. 1445 wurde die erste Kapelle errichtet, bald darauf eine Kirche. Nach dem Tod des Klausners wurde ein Augustiner-Chorherren-Kloster gegründet, das 1802 aufgehoben wurde. Führungen auf dem Naturlehrpfad, in der spätgotischen Wallfahrtskirche und im barocken Abtsgarten organisiert der Verein Ökologo e.V., Forsthaus.

Der Rundweg durch die Gemeinden Klausen und Osann-Monzel ist ein bequemer Weg mit traumhaften Aussichten auf Mosel und Eifelorte. Hier können Sie Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen und in einer wunderbaren Umgebung entspannen. Pilgergeschichte und Weinbautradition bilden einen ausgezeichneten Rahmen für eine rundum gelungene Wanderung.

Wegbeschreibung von Alois Meyer, Outdooractive:

Ausgangspunkt ist die Kirche „Maria Heimsuchung“ in Klausen, einem der bekanntesten Wallfahrtsorte in Rheinland-Pfalz. An der Pilgerherberge vorbei geht es links auf der Wittlicher Straße in Richtung Ortsausgang. Nach der Brücke links ab auf den Wald zu. Über den Wiesenweg und eine kleine Brücke  bergan in den Wald. Vorbei an einem Gehege, rechts bis zu einem Wegekreuz und hinauf zum Stöppelberg. Der Waldweg mündet auf eine asphaltierte Straße, die nach Osann führt. Bitte Vorsicht beim Überqueren der L53 und der Brücke! Tipp: Hier die Leitplanke übersteigen und auf dem Grünstreifen weiter. Auf der Trierer Straße verbleiben bis zum Gedenkstein, dann auf der Bernkasteler Straße weiter bis zur Gabelung. Hier rechts auf der Moseltalstraße weiter nach Monzel. Die Moseltalstraße führt durch den vom Weinbau geprägten Ort Monzel. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr in eine der wunderbaren Weinstuben direkt beim Winzer. Vor der Kirche rechts ab und hinauf in die Weinberge. Der Weg verläuft nun im Zeichen der Jakobsmuschel: Folgen Sie den Markierungen des Jakobswegs sowie des Moselhöhenweges durch die Weinberge. Auf der nächsten Lichtung öffnet sich ein atemberaubener Blick ins Umland. Nach der Minheimer Schutzhütte kann man die Pilgerkirche in Klausen erstmals sehen, das Ziel ist also nicht mehr weit. Die L50 überqueren und weiterhin der Markierung des Moselhöhenweges folgen. An der folgenden Lichtung links der Markierung in Richtung Hütte Weißlei folgen. Die Hütte bietet einen wunderschönen Blick ins Moseltal. An der Weggabel rechts bergan dem Pfad folgen, der bis zu einer Straße führt. Hier nun rechts und an dieser entlang. Nach 150 m links in den Wald auf einen geschotterten Weg abbiegen. Am Ende einer Lichtung weist ein Wegweiser bergab in Richtung Klausen. Vom Wald gelangt man erst über einen Pfad, dann über eine Straße in den Weiler Krames und vorbei an der Dorfkirche nach Klausen. Über eine Treppe rechts abgehend von der Bushaltestelle erreicht man die Wallfahrtskirche in Klausen.

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 19. April 2017 um 17:07 Uhr | 43 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Verbringen Sie die Ostertage mit Freunden, gutem Essen und besuchen sie interessante Orte. In der Moselregion gibt es genügend davon. Machen Sie ein Kreativworkshop in der Wurzelwerkstatt, oder besuchen Sie eine Ausstellung. Erfahren Sie mehr über das größte Brückenbauprojekt Europas oder wandeln Sie auf den Spuren einer Legende mit einer Doctorführung. Hier einige Vorschläge, die interessant sein könnten.

Ostern in der Wurzelwerkstatt

„Die Wurzel“ ist ein Institut für Ganzheitliche Naturerfahrungen, die seit vielen Jahren von Karsamstag bis Ostermontag das Tor zur Wurzelwerkstatt öffnen. Inge Langer und Ursula Müller haben mit ihrem Institut und dem Heilkräuterfeld eine Oase geschaffen, in dem sich die Pflanzen „renaturieren“ können, Wildtiere einen Unterschlupf finden und Menschen, als gleichwertiger Teil der Natur, Erholung und Ruhe finden können. Das Leben mit und in der Natur trägt auch bei schonendem, rücksichtsvollem Umgang mit der Erde und den Pflanzen Früchte und bringt auf vielfältige Weise reiche Ernte. Hier findet der Mensch zu seinem kreativen, schöpferischen Potential zurück und in der Erkenntnis vom einfachen Leben mit und in der Natur findet er den Reichtum seines Herzens, die verborgenen Schätze seiner Seele. Die Ostertage der Auferstehung und des Neuanfangs geben in der Wurzelwerkstatt Beratung, Anregung und Auskunft um bei Seminaren, Ausbildungen und Workshops die eigenen Möglichkeiten herauszufinden. Hier können Sie Kunst und Natürliches entdecken, von Gemälde, Fotografie, Naturkleidung, Urtoninstrumente, handgebundene Bücher aus geschöpftem Papier bis zum Dinkelzipfel. Die Wurzelwerkstatt in der Moselweinstr. 86 in Brauneberg ist an diesen Tagen jeweils ab 11 Uhr geöffnet.

Vernissage: "Gefärbte Stille" von Stefanie Ahlbrecht, am Sonntag, 2. April, um 11 Uhr am Bernkastel-Kueser Nikolausufer

Die Bilder von Stefanie Ahlbrecht sind durch mehrfache Auslandsaufenthalte in Frankreich, Bahrein, Lybien und in der Republik Moldau entstanden. Sie studierte in Lybien, Baharain und Moldau verschiedene Techniken in Aquarell, Öl und Acryl. In ihrer Malerei beschäftigt sie sich mit Metamorphose, Transformation, Wachstum und Veränderung. Die Bilder sind ein Genuss anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

Führungen am Brückenbauprojekt/Hochmoselübergang, Start- und Treffpunkt ist am BIZ (Bürger-Informations-Zentrum) Festes und trittsicheres Schuhwerk ist erforderlich.

Hier finden eine kurze Filmvorführung mit ersten Informationen zum derzeit größten Brückenbau-Projekt Europas sowie eine kleine Einführung in die Geschichte der Römerkelter Erden statt. Jeder Teilnehmer erhält ein Kaltgetränk. Anschließend geht es mit dem eigenen Pkw zur Baustelle. Auf dem Baustellengelände werden während eines rund ein Kilometer langen Rundweges um das Baustellengelände verschiedene Aspekte angesprochen:

Geologie, die Brückenpfeiler, der Taktkeller, die Segmente und Schüsse des Überbaus, die aktuellen Arbeiten am linken Moselufer zwischen Ürzig und Kinheim, das Widerlager. Im Anschluss stehen die ausgebildeten Gästeführer der Stadt Bernkastel-Kues für offene Fragen gerne zur Verfügung. Die Führung endet offiziell nach dem Rundgang. Dauer: rund 2,5 Stunden, Kosten: 12 Euro, Kinderpreise: bis 6 Jahre: frei, 7 - 15 Jahre: 7 Euro ab 16 Jahre: 12 Euro. Es sind auch Führungen für Gruppen möglich: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen) oder 06531/500195.

Offene Führungen im Cusanusstift

Diese Spätgotische Stiftsanlage wurde in einem Zeitraum von nicht einmal zehn Jahren errichtet. (ca. 1451-1458) Prächtige Gewölbe mit abwechslungsreichen Schlusssteinen und phantasievollen Konsolfigürchen an den Rippenenden, variantenreiche Maßwerkfenster, reiche Wandmalereien und zahlreiche kunstvoll ausgearbeitete Details beeindrucken noch heute. Genau davon spricht der Stifter, wenn er stolz feststellt, er habe einen "kostlichen Bau getan", einen schönen und kostspieligen Bau. Nach eigenen Angaben hat er die ansehnliche Summe von 10.000 Goldgulden dafür aufgewendet. Besichtigt werden Kreuzgang und Innenhof, Barocksaal und gotischer Ausstellungsraum, Kapelle und Bibliothek. Treffpunkt ist im Innenhof vor dem Hauptportal. Die Führung dauert 90 Minuten, 7 Euro

„Auf den Spuren einer Legende“ Doctor-Führung in Bernkastel-Kues

Eine beliebte Legende in der Moselstadt besagt, dass im 14. Jahrhundert der Trierer Kurfürst Boemund II. während eines Aufenthaltes auf der Burg Landshut schwer fieberkrank wurde. Kein Medikament half und auch keiner seiner berühmten Ärzte wusste Rat. Mit einem kleinen Fässchen seines besten Weines kam ein alter Winzer zum Kurfürsten und erklärte ihm, dass dieser Wein die beste Medizin sei. Nach dessen Genuss wurde der Kurfürst geheilt. Zum Zeichen, dass dieser Wein „der wahre Doctor“ sei, erhielt der Weinberg durch den Kurfürsten die hohe Auszeichnung, sich von nun an „Berncasteler Doctor“ nennen zu dürfen. Die „Stadtführung mit dem Bernkasteler Doctor“ dauert 90 Minuten durch die Altstadt von Bernkastel beinhaltet zwei Gläser Doctorwein und kostet 9 Euro pro Person. Start ist am Karlsbader Platz im Stadtteil Bernkastel, hinter dem Gebäude der Tourist-Information. Die Doctor-Wein-Tour kann auch für andere Termine gebucht werden: 06531/500190. Um Anmeldung wird gebeten.

 

 

 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Montag, 03. April 2017 um 12:19 Uhr | 254 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Ediger Eller ist umgeben von einer grandiosen Landschaft mit steilen Weinbergen, Wiesen und Wäldern. Vergangenheit und Moderne bilden zusammen mit kultureller Vielfalt und Gastlichkeit, eine einzigartige Symbiose. In einer von der Sonne verwöhnten Region ist ein Besuch in jedem Fall ein Erlebnis. Eine große Anzahl abwechslungsreicher Wanderwege in der Calmont Region rund um Ediger-Eller laden ein, die reizvolle Natur und vielfältige Kultur zu erkunden. Egal ob Sie alleine wandern oder Sie sich einer geführten Wanderung anschließen möchten, zahlreiche Informationstafeln geben Einblicke in die beeindruckende Mosel WeinKulturLandschaft.

Ediger Eller erhielt 2014 den europäischen Dorferneuerungspreis. Die Gemeinde Ediger-Eller gilt als Vorreiter in Sachen Innenentwicklung. Vorbildwirkung hinsichtlich denkmalgerechter Renovierung hat das so genannte „Holle Häisje“, ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert und heute Sitz der Tourist-Information „Calmont Region“. Die qualitätsvolle Gestaltung der Plätze und Gassen in Ediger-Eller mit vorhandenen Materialen ist ebenso bemerkenswert. Hervorragende Weine und edle Brände werden von Kennern hoch geschätzt.

Wanderungen wie »Dem Riesling auf der Spur« oder eine geführte Wanderung zum Calmont finden sie wöchentlich auf dem Veranstaltungskalender http://www.ediger-eller.de

Die Kultur- und Weinbotschafter der Mosel sind besonders ausgebildete Gästeführer aus der Region. Sie zeigen Ihnen die Kulturlandschaft aus einer ganz neuen Perspektive. Bei diesen Wanderungen erfahren Sie alles Wissenswerte über Weinanbau, Flora und Fauna und geschichtliche Hintergründe.

Verschiedene Themenwanderwege wie z.B. die „Straße der Römer“ führen Sie auf einem virtuellen Straßennetz durch diese uralte Kulturregion. Der Kulturweg der Religionen in Ediger-Eller, das Gallo-Römische Höhenheiligtum auf dem Calmont sowie die Römergräber in Nehren zählen zu den Sehenswürdigkeiten dieses Themenwanderweges.

Der neue Moselsteig ist ein Qualitätswanderweg, der 365 km lang ist und die 2000jährige Geschichte erlebbar macht. Die Calmont Region und Ediger- Eller sind eingebunden in diesen Wanderweg unterschiedlichster Ansprüche.

Der Calmont, mit durchschnittlich 70 ° Steigung ist der steilste Weinberg Europas, liegt zwischen Ediger-Eller und Bremm. Wenn Sie körperlich fit sind und über einen guten Gleichgewichtssinn verfügen, sollten Sie sich eine Tour durch Calmont-Klettersteig mit seinen phantastischen Aussichtspunkten nicht entgehen lassen.

Es gibt auch eine große Anzahl abwechslungsreicher Wanderwege rund um Ediger-Eller:

Wein- und Schmunzelpfad: Kleiner Rundwanderweg durch die Weinberge zwischen Ediger und Eller mit herrlichen Aussichtspunkten ins Moseltal. Strecke: 2 km

Einsiedelei "Bruder Heinrich": Wanderung durch das Naturschutzgebiet Taubengrün auf der gegenüberliegenden Moselseite von Ediger-Eller zur Einsiedelei "Bruder Heinrich". Start: Eller, mit der DB bis Neef, von dort Richtung Petersberg wandern, weiter Richtung Senheim, vorbei an der Eremitage bis Senheim, Strecke: ca. 13 km, Verlauf: flach und steil ansteigend, Einkehrmöglichkeiten: Restaurants/Cafés in Neef und in Senheim, Rückkehr: In Senheim über die Brücke und zurück stündlich mit dem Bus Linie 711 ab Senhals (ca. 8 Min.) nach Ediger-Eller, non Neef zurück stündlich mit der DB (ca. 4 Min.) bis Eller

Kulturweg der Religionen

Rundwanderweg, in Ediger beginnend zur Kreuzkapelle, zurück durch das Pehrtal nach Ediger, Start: St. Martinus Kirche Ediger, Strecke: ca. 1064 „Gängh“ = Doppelschritte (ca. 2 km), Ziel: Kreuzkapelle mit dem Relief „Christus in der Kelter“, von hier aus können Sie weiterwandern bis zum Golf- und Ferienresort, Cochem oder Ellenz-Poltersdorf, Verlauf: steil ansteigend, Einkehrmöglichkeiten: Ferien- und Golfresort mit großer Panoramaterrasse, Restaurants/Cafés in Ediger-Eller, Rückkehr: steil abwärts, durch das Pehrtal flach abwärts

Calmont Klettersteig

Start: Eller, Eisenbahnbrücke, Strecke Klettersteig: ca. 3 km (ca. 3 Std.), Strecke Rundwanderweg Klettersteig-Calmont-Höhenweg-Eller: ca. 6 km (ca. 5 Std.) Verlauf Klettersteig: alpin, Verlauf Calmont-Höhenweg: steil ansteigend, Wanderweg durch den Wald, steil abwärts, Einkehrmöglichkeiten: Restaurants/ Cafés in Ediger-Eller und Bremm, Hütte Bremmer Gipfelkreuz ist während der Saison an den Wochenenden geöffnet, bei größeren Gruppen wird um Voranmeldung gebeten, Rückkehr: Von Bremm stündlich mit dem Bus Linie 711 (ca. 5 Min.) bis nach Ediger-Eller, entlang der Mosel über den Rad- und Wanderweg zu Fuß nach Ediger-Eller (ca. 0,75 Std.)

Verschiedene Wanderkarten und nähere Informationen zu allen Wanderwegen erhalten Sie in der Tourist-Information Mosel Calmont Region, Tel: 49(0)2675-1344

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Freitag, 24. März 2017 um 10:56 Uhr | 205 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Es gibt nichts wichtigeres als Urlaub, Gesundheit und Entspannung. Wenn der rote Weinbergspfirsich blüht, ist eine Reise ins Moseltal angesagt. Die zartrosa farbenden Blütenblätter verzaubern das Moseltal in ein wunderbares Farbenmeer. Der Wein- und Ferienort Ernst ist der ideale Ausgangspunkt dafür. Zum Verweilen auf der großen Liegewiese entlang des Moselufers können Sie den Ausblick auf die gegenüberliegenden Weinberge des Valwiger Herrenberges genießen.

Der Anbau von Weinbergspfirsichen an der Mosel hat eine lange Tradition. Schon die Römer brachten die als „Perserapfel“ bezeichnete Frucht in unsere Moselregion. Während der Blütezeit Ende März / Anfang April ist es ein besonderes Erlebnis, die in zart-rosa getauchte Landschaft zu erleben. Der Weinbergspfirsich ist eine kleine unscheinbare, pelzige Frucht mit großem Potential. Das Fruchtfleisch variiert von weiß, über rosa-marmoriert bis hin zu einem tiefen dunklen rot. Bis in die 1960er Jahre gehörte der Weinbergspfirsich zum alltäglichen Landschaftsbild. Durch die agrarpolitische Entwicklung, die Flurbereinigung und den extensiven Weinbau in den darauf folgenden Jahren, wurde der Weinbergspfirsich immer weiter zurückgedrängt und verschwand mehr und mehr. Seit einigen Jahren hat man diese kleine Pelzkugel wiederentdeckt. Immer größere, brach liegende Flächen werden mit dem Weinbergspfirsich rekultiviert und tragen zum Erhalt der „WeinKulturLandschaft Mosel“ bei.

Der Weinbergspfirsich ist in einer vielfältigen Produktpalette wiederzufinden.

Aus dem roten Mosel-Weinbergs-Pfirsich werden Marmelade, Chutneys, Liköre und Brände hergestellt. Auf den Speisekarten der Restaurants finden Sie den Weinbergspfirsich in Form von Beilage zu Wild, als Balsamico-Salat-Dressing oder als Chutney zu gegrilltem Gemüse wieder. Der Weinbergpfirsich ist zwar weniger süß als seine Verwandten, dafür hat das Fruchtfleisch ein sehr intensivstes Pfirsicharoma. Manche essen den Weinbergpfirsich roh. Wegen seiner pelzigen Haut eignet sich der Weinbergspfirsich am besten für Konfitüren oder Liköre.

Hier einige Wanderwege zum entdecken:

Der Wein-Wander-Weg

Der Wein-Wander-Weg führt 1,5 km durch die oberhalb der Ortsgemeinde Ernst liegenden Weinbergslagen. Hinweistafeln am Wegesrand erklären die Weinbergsarbeit auf anschauliche Art und Weise. Der Weg führt bis Cochem.

Der BREVA-Weg

Das Naturerlebnis ist ein 3,1 km langer Wanderweg, der mitten durch die Steillage Valwiger Herrenberg führt. Dem Wanderer bietet sich ein imposanter Blick ins Moseltal. Der Pfad wurde von vielen ehrenamtlichen Helfern ortsübergreifend in mühsamer Handarbeit angelegt. Er wurde in Rücksichtnahme auf die natürlichen Gegebenheiten in den Berg gegraben. Eine in Jahrtausenden gewachsene WeinKulturLandschaft lässt sich am besten verstehen, wenn man diese erkunden kann. Entlang schroffer Felsen und steilen Weinbergen erleben Sie Weinbau, Flora und Fauna hautnah. Kleinere Trittstufen und Seile helfen, schwierige Stellen zu überwinden. Der BREVA-Weg ist ein anspruchsvoller Wander- und Klettersteig für geübte Wanderer. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder auf den Internetseiten des BREVA e.V.

Geschichte von Ernst

Früher gab es zwei eigenständige Ortskerne. Oberernst und Niederernst. Erstmals erwähnt wird Oberernst 780/81 als „Arnesche“. Angezogen durch den Weinbau, verfügten viele Klöster und auch der Adel über reichen Besitz in Ernst. Im älteren Teil Oberernst standen die Pfarrkirche und das Rathaus. Bis Mitte des 17. Jh. wohnten hier die meisten Einwohner.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wandelte sich die Dorfstruktur. Niederernst wurde immer größer, so dass dort um 1700 in der damaligen Herrenstraße der heutigen Fährstraße, ein neues Rathaus gebaut werden musste. Mit dem Bau der heutigen Moselstraße wurde ebenfalls 1845 begonnen. Hierdurch entstand zum ersten Mal ein Fahrweg von Ernst nach Cochem bzw. Ellenz. Sehr gute Weinjahre versetzten die Winzer in die Lage, an dieser Straße neu zu bauen. So stehen hier schöne Bauten des Spätklassizismus und des Historismus. Mit dem nach 1945 angesiedelten Neubaugebiet sind die alten Ortskerne nunmehr vollständig zusammengewachsen.

 

 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Sonntag, 12. März 2017 um 14:26 Uhr | 287 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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Der Weg ist das Ziel. Diese Devise gilt bei Geocaching, einer modernen Schatzsuche. Hierbei werden Koordinaten aus dem Internet mit einem GPS-Empfänger benutzt, um einen Behälter zu finden, die andere Geocacher an besonders schönen oder ungewöhnlichen Orten versteckt haben. Aus den Behältern wird üblicherweise etwas herausgenommen und etwas neues hineingelegt und ein Eintrag in einem Logbuch vorgenommen. Der Inhalt dieser „Schätze“ ist meist von geringem Wert.

Machen Sie so eine kleine Schatzsuche in Traben-Trarbach und lernen Sie die Sehenswürdigkeiten kennen. Bei diesem Cache handelt es sich um eine kleine Stadtführung zu einigen Sehenswürdigkeiten in Traben-Trarbach. Die Route ist ca. 4,5 km lang, man benötigt ca. 1,5-2 Stunden dafür. GPS Leihgeräte sowie eine Faltbroschüre mit den Stationen des Caches erhalten Sie kostenfrei in der Tourist-Information Traben-Trarbach.

Stationen, die Lust auf Suchen machen:

Station 1: Mittelmosel-Museum in der Barockvilla Böcking

Schon Goethe, Friedrich-Wilhelm IV. und der französische Dichter Apollinaire waren Gast in der stattlichen Barockvilla der Kaufmannsfamilie Böcking, in der heute ein Kleinod unter den Museen der Moselregion untergebracht ist. In den über 20 Schauräumen sind wertvolles Mobiliar und Kunstgemälde aus drei Jahrhunderten sowie eine umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte von Traben-Trarbach ausgestellt. Wenn man noch etwas Zeit hat, sollte man dem Museum einen Besuch abstatten. Die dazugehörige Frage: Wann verweilte Goethe in diesem Haus?

Alter Stadtturm

Von den ursprünglich sieben Türmen der Stadtbefestigung überdauerten lediglich zwei die Zeiten. Neben dem ehemals halboffenen Wehrturm in der Grabenstraße dient der aufwändig restaurierte „Alte Stadtturm“ heute als Aussichtsturm. Besondere Attraktion ist das zum Stadtjubiläum 2004 dort angebrachte Glockenspiel, dass 2008 um fünf Glocken erweitert worden ist. Wie viele Glocken hat das Glockenspiel?

Rathaus: Erbaut 1843/1844. Wann war der Großbrand, bei dem die Fassade im Neoklassizismus erhalten blieb?

Evangelische Kirche Traben Trarbach

Die Lage der Kirche hoch über der Stadt legen ebenso wie die Bezeichnung „Auf Kästel“ (lat. castellum) eine römische Vorgängerbebauung nahe. Der Sakralbau, der über die Jahrhunderte verschiedene Erweiterungen erfuhr, wird um 1330 erstmals erwähnt. Das Gotteshaus wurde bei dem Großbrand stark beschädigt. Folge den Stufen bis zur Eingangstür. Wer mag kann sie zählen und das Ergebnis im Log schreiben. Ursprünglich war dies die Frage zu dieser Station. Allerdings sorgte sie oftmals für Verwirrung. Daher die neue Frage. Oben angekommen findet ihr links ein Datum über einer Tür.

Das Gefängnis: Das ehemalige Gefängnis von Trarbach. Wie viele grüne Buchstaben hat der Spruch an dem Gebäude?

Das Brückentor

Das 1899 fertig gestellte Wahrzeichen der Doppelstadt war – in Verbindung mit der 1945 gesprengten eisernen Bogenbrücke – der erste Bauauftrag des Berliner Jugendstil-Architekten Bruno Möhring in Traben-Trarbach. Wann wurde es wieder auferbaut?

Greeting Point

Hier kann man Leute grüßen, die gerade die WebCam auf http://www.traben-trarbach.de nutzen. Also Handy raus und einen Bekannten anrufen und winken.

Lorettahaus und kaiserliches Postamt

Das Gebäudeensemble wurde in den Jahren 1906-1908 am Trabener Brückenkopf im Zeitgeist des Historismus errichtet. Die reiche Verzierung stammt vom heimischen Bildhauer Bernhard Wendhut. Wie hieß der Architekt dieses Gebäudes? Aus wie vielen Buchstaben besteht sein Nachname?

Alter Bahnhof

Das 1904 errichtete ehemalige Bahnhofsgebäude, dessen Fassade historisch-moselländische Fachwerk-Reminiszenzen zeigt, dient heute als Tourist-Info. Ursprünglich sollte nach der Anzahl der Weinrispen gefragt werden, die rechts neben der jungen Dame stehen. Da aber die genaue Anzahl nicht festgestellt werden konnte (sind es sieben Weinrispen?), wurde die Frage abgeändert. Wer denkt, dass er eine Zahl herausgefunden hat, ohne die Weinrispen doppelt zu zählen, darf sie gerne in seinem Log dazu schreiben. Wie ist der Vorname von Herrn Langguth, der 2003 die Figur stiftete?

Ehemaliges Elektrizitätswerk

1887 im Backstein errichtete Industriearchitektur. Das ehemalige Elektrizitätswerk versorgte ab 1889 die Stadt mit der ersten, vollständigen elektrischen Straßenbeleuchtung in Deutschland. Wie hoch war die Generatorleistung des Kohlenkraftwerks?

Ehemaliges Rathaus

Das imposante, in den Jahren 1898-1899 – fünf Jahre vor der Vereinigung zur Doppelstadt – im Stile des Historismus in Neorenaissanceformen errichtete Gebäude repräsentiert den wirtschaftlichen Aufschwung und das Selbstbewusstsein der Trabener Bürgerschaft zur Jahrhundertwende. Welche Hausnummer hat das Gebäude?

Hotel Moselschlösschen

Das historische Anwesen umfasst 3 Gebäudebereiche: Fachwerkhaus, Villa und Schlößchengasse, die durch Brunnenhof und kleinen Park miteinander verbunden sind (siehe nächster Wegpunkt). Wann wurde das Gebäude erbaut?

Kommandantenhaus

An diesem Punkt kann man das schöne Fachwerk des Hotel Moselschlösschens betrachten. Ein wenig weiter zur Mosel hin stößt man auf das Kommandantenhaus. Der Barockbau, in dem ursprünglich der Kommandant der Festung „Mont Royal“ gewohnt haben soll, wurde nach 1698 unter Verwendung von Originalarchitekturteilen vom Bergplateau an das Moselufer versetzt.

Romantik Jugendstilhotel Bellevue

Das 1903 von Möhring im Jugendstil errichtete Hotel blieb auch im Inneren weitgehend unverändert. Eine Besonderheit ist der Erker in Gestalt einer Sektflasche. Die Jahresmarken an der Fassade erinnern an vergangene Hochwasserkatastrophen. Suche folgenden Spruch an dem Gebäude und vervollständige ihn: „Abstinente armer ____________, zum Spott gemeizelt in den Turm, weil du verschmähest Gottes Gaben, woran sich brave Menschen laben“. Wie viele Buchstaben hat das fehlende Wort?

Privatvilla Haus Nollen

Privatvilla, Erbauer: Architekt Prof. Möhring, Berlin. Wann wurde die Villa errichtet? Jahreszahl: Ac Ad Ae Af (aufgrund von Bauarbeiten hier die Lösung: 1905 erbaut)

Brückenzoll

Bitte hier die Treppe hoch gehen und über die Brücke gehen. Am Anfang der Brücke ndet man ein Schild mit dem Brückentarif: Moselbrücke Traben-Trarbach Es wird entrichtet: 1. von Person einschließlich Traglast für jede Person Ag Pfg.

Aus den gesammelten Buchstaben kann man jetzt die Koordinaten errechnen, an dem der „Schatz“ sich befindet: N 49° SR ((A+B+C+...+P+Q+R)*F)+H+M E 007° ZJ.(S+T+...+Z+Aa+Ab+...+Af+Ag)/V

An der Stelle angekommen, begibt man sich auf die Suche nach dem „Schatz“. Er liegt ein paar Meter neben (oberhalb) dem Weg. Allerdings existiert seit neustem auch ein Trampelpfad dorthin. Seid bitte VORSICHTIG beim Heben.

Hier kann man sich in das Logbuch verewigen und auch eine Kleinigkeit als Belohnung mitnehmen. Sollten sich Plastikchips/Münzen in der Box befinden, lasst diese bitte liegen, außer ihr wisst, welche Bewandnis diese Münzen haben. Es handelt sich um „Coins“ von anderen Geocachern. Bitte auch die Box wieder an den selben Ort verstecken, damit auch die nächsten„Schatzsucher“ noch Freude daran haben.

Wenn noch etwas Zeit ist, sollte man dem Weg folgen und die herrliche Aussicht genießen. Viel Spaß und viel Erfolg!


 


 


 


 

 

 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Samstag, 25. Februar 2017 um 19:35 Uhr | 295 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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