Musikbegeisterte sollten in den nächsten Tagen einen Abstecher nach Cochem machen. In einem schönen historischen Gebäude, dem ehemaligen Kapuzinerkloster, finden heute Konzerte und Feiern statt. Direkt über dem Stadtzentrum gelegen, ist dieser Ort ideal auch für Tagungen.

Der internationale Klaviersommer präsentiert die weltweit besten Pianisten.

Das Programm:

Sonntag, 7. August: Klavierabend mit George Li

Er gilt als einer der talentiertesten Pianisten weltweit und gewann unter andren Preisen den begehrtetn International Grand Prix Animato 2014 in Paris. Seine herausragende Technik ist hörenswert!

Freitag, 12. August: Klavierabend mit Pavel Kolesnikov

Er wurde für sein Debüt in der Wigmore Hall 2014 hoch gelobt und gewinnt mit seiner Musik die Herzen der Zuhörer.

Sonntag, 14. August: Klavierabend mit Alina & Nikolay Shalamov Piano Duo

Das 2009 gegründete Klavierduo Shalamov ist ein erstaunliches Ensemble: zwei individuelle Pianisten, Musiker und Künstler, die in außergewöhnlicher Symbiose auftreten – zwei Persönlichkeiten mit jeweils eigenen Ideen und Empfindungen, die im Musizieren zur Einheit finden.

Mittwoch, 17. August: Rainer Böhm und Nobert Scholly - Duo Klavier/Gitarre

Mit dem Gitarristen Norbert Scholly und dem Pianisten Rainer Böhm haben sich zwei Virtuosen auf ihrem Instrument zusammengetan. In ihrem Zusammenspiel entsteht eine Musik, die durch anmutige Melodien und Harmonien geprägt ist. Lyrisch und erzählerisch ist diese Musik, in der jede Note und jeder Ton zum Strahlen gebracht wird. Nachdenklich, fragil, voll zaghafter Poesie. Ein Duo, das mit der Kraft von Melodien umzugehen weiß – und kunstvoll das Piano und die Gitarre zueinander in Beziehung setzt.

Freitag, 19. August: Abschlusskonzert des Meisterkurses

Professor John Perry ist ein renommierter Pianist und Lehrer, der weltweit Musiker in Masterklassen unterrichtet. Er ist unter anderem Professor an der Glenn Gould School of the Royal Conservatory of Music in Toronto, Klavierprofessor an der California State University Northridge in Los Angeles. Außerdem gründete er seine eigene Musikschule in Los Angeles.

Sonntag, 21. August: Klavierabend mit John Perry, Beginn: 19.30 Uhr

Die Geschichte des Kapuzinerklosters beginnt im Jahr 1623, als die Kapuzinermönche im Einvernehmen mit den Bürgern eine Niederlassung auf dem heutigen Klosterberg in Cochem gründeten. Zu diesem Zweck erhielten sie von Kurfürst Lothar von Metternich (1599 bis 1623) das verlassene Anwesen als Schenkung. Nach Abriss des Burghauses begann 1625 der Klosterbau mit Klosterkirche. Es folgten zunächst der Ostflügel, in dem Speisesaal, Küche und im Obergeschoss zwei Reihen Zellen untergebracht waren. Später kam der Nordflügel mit Pförtnerloge, zwei Sprechzimmern und Gästezellen dazu. Schließlich wurde die Anlage mit einer eigenen Mauer umgeben. Das Kloster wurde 1634 eingeweiht. Durch die Säkularisation im 18. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst und das zweigeschossige Gebäude diente verschiedenen Zwecken. 1810 ersteigerte der katholische Pfarrer Brühl das Anwesen und richtete ein Hospital ein. 1817 wurden die Räumen zu einer Volksschule und einem Gymnasium. Die Klosterkirche war die Filialkirche der Pfarrgemeinde. Heute ist in den historischen Gemäuern ein Kulturzentrum, Begegnungs- und Veranstaltungsstätte eingerichtet. Winklige Steintreppen führen vom Marktplatz hinauf zum Klosterberg.

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Cochem ist immer wieder die Reichsburg

Egal aus welcher Richtung man sich der Stadt nähert, thront die tausendjährige Burg auf einem steilen Bergkegel, der sich über 100 Meter über der Mosel erhebt. Aber nicht nur vom Tal aus bietet sie einen überwältigenden Anblick. Eine Besichtigung der Innenräume, wie Rittersaal, Jagdzimmer und Kemenate sind sehr zu empfehlen. Von der Burg hat man einen herrlichen Blick auf Cochem und die Mosel. Für den Aufstieg zur Reichsburg nimmt man am besten den Weg über das "Tummelchen". Das ist ein alter Grabhügel, der zur Bewachung der Stadtgrenze diente und auf den Resten der historischen Stadtmauer steht. Auf dem Hügel lohnt sich einen Abstecher zum original nachgebauten Weinbergshäuschen.

 


 

# Link | Bettina Bartzen | Dieser Artikel erschien am Freitag, 05. August 2016 um 12:36 Uhr | 680 Aufrufe

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